... zuletzt. Soweit mein Zwischenfazit nach dem Einstieg in die Crosssaison gestern in Trebur.
Es sah freilich gar nicht gut aus in den Tagen zuvor. Nach 6 Wochen Training ohne auch nur einen Meter Ausfall streifte mich die Infekt-Welle unmittelbar im Anschluss an den langen Lauf am vergangenen Sonntag. Erfreulicherweise blieb es bei dem Streifschuss. Ich wackelte gesundheitlich, aber ich fiel am Ende nicht. Dennoch wäre wohl noch am Freitag ein Start nicht möglich, am Samstag grenzwertig gewesen. Doch der Nachmittag an der frischen Luft im Stadion muss einen heilenden Effekt gehabt haben. Denn am Sonntagmorgen ging es dann wieder. Im Ergebnis musste ich somit nur auf ein einziges, wenn auch nicht unwichtiges Tempotraining verzichten.
Der Wettkampf verlief dann auch besser als erwartet: 5 gleichmäßige Runden und fast genau die Endzeit des Vorjahres. Diese Stagnation ist aber bei genauerer Betrachtung durchaus als kleiner Fortschritt zu werten. Denn die Bedingungen waren schwerer als im Vorjahr, als der Boden knüppelhart gefroren war. Dies spiegelt sich auch in den insgesamt etwas langsameren Zeiten der Teilnehmer wieder. Zudem ist es sowohl mit meiner Tempoausdauer als auch der Allgemeinen Ausdauer noch nicht weit her. Den ersten kurzen Tempodauerlauf schaffte ich zuletzt gerade einmal in 40:20, die große Runde im Schnitt von 4:48/km. Da fehlen also gute 10 Sekunden pro Kilometer bei beiden Parametern zu den "Normalwerten". Mehr war vor dem Hintergrund des großen Rückstandes nach der Zwischensaison 2012 und des sehr vorsichtigen Aufbaus aber auch nicht zu erwarten. Denn während anderswo schon wieder die Umfänge in große Höhen getrieben werden, ging es bei mir gerade mal knapp unter die 120km-Marke und dies auch nur in den letzten beiden der 6 Wochen. Ab jetzt soll dann zumindest diese Schwelle überschritten werden und auch die Intensität bei den Tempoausdauereinheiten steigen. Gesundheit vorausgesetzt sollte es dann mit der Form eine weitere Stufe nach oben gehen.
Übrigens: Der größte Unterschied zwischen Trebur 2013 und 2012 lag auf den letzten 200m. An der Stelle ging im Vorjahr nichts mehr. Dieses Jahr entschied ich einen Schlusssprint gegen drei Mitläufer in einer Art und Weise für mich, wie ich es in den letzten 20 Jahren nur höchst selten geschafft habe: Hohes Tempo, voll durchgezogen, aufrecht und in sauberer Technik. So trug die Arbeit des Vorjahres dann doch Früchte, denn ohne den Sprintsieg hätte es nicht zum 3. Platz in der AK gereicht...
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