Montag, 17. März 2014
Lebenszeichen
Drei Monate sind vergangene seit dem letzten Eintrag. Es hat sich einiges bewegt, durchweg in eine gute Richtung, doch die Veränderungen lassen sich noch schwer einordnen. Daher habe ich dieses Zwischenfazit auch Woche für Woche verschoben. Die Trainingsumstellung macht sich inzwischen bemerkbar. Bei den kurzen Tempoläufen geht es immer besser, dagegen sind die maximal 10km langen Tempodauerläufe deutlich schwächer als gewohnt. Dies liegt zum einen am Zeitpunkt, gerade einmal 2 Tage nach dem für mich immer noch harten Bahntraining am Dienstag. Der eine Tag Regeneration reicht da einfach nicht, um frische Beine zu haben. Das liegt zum anderen aber auch veränderten Training mit aktuell 57 Wochenkilometern im Schnitt (im ersten Halbjahr 2013 waren es noch 98) bei in der Regel 5 statt 7 Laufeinheiten, davon allerdings 3 Tempoeinheiten und einem "langen" Lauf von 16km, wo früher eine 35 stand. Klar: Wenn auch ein solchen Veränderung keine Leistungsverlust resultierte, hätte ich mir die Jahre zu vor mit den vielen Kilometern ja sparen können. Dennoch muss ich erst ein Gefühl für dieses veränderte Leistungsspektrum entwickeln. Beim Crosslauf in Trebur funktionierte dies gar nicht. Dort wurde ich nach der ersten von 5 Runden auf der jetzt für mich "langen" Strecke gnadenlos durchgereicht. Leider musste ich wegen einer Erkältung auf den eigentlichen Winterhöhepunkt RLP-Cross verzichten, sodass ich aktuell zwar im Training regelmäßig für mich gute Ergebnisse bringe, aber nichts vorzuweisen habe. Daher heißt es jetzt abwarten bis zu den ersten Bahn-Starts. Das Knie "hält" unterdessen, Stabilität und Belastbarkeit haben sich sogar weiter verbessert, lediglich bei den Tempoläufen im Wald merke ich mal ab und an etwas, wenn ich unsauber auftrete. Auch hier gilt es, Geduld zu haben, nach Wolfgang Feil soll es ja ein Jahr dauern, bis die eingeleiteten Maßnahmen voll wirken.
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