Die Zeit rast. Drei Monate sind heute auf den Tag genau vergangen seit jener MRT-Untersuchung, die meine sportlichen Pläne für die nähere Zukunft erst einmal durcheinander gewirbelt haben. In den drei Monaten habe ich an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, das Training umgestellt, Ernährung optimiert, Einlagen für den Alltag endlich mal regelmäßig getragen u.s.w. Aktuell fühle ich mich gut, wenn man einmal von einem nicht unerheblichen Schlafdefizit absieht, das ich seit Wochen mit mir rumschleppe. Mit dem zweiten Aufbaurennen des Winters am vergangenen Sonntag über 5km anlässlich des Ebersheimer Adventslaufs auf der mir sehr gut bekannten welligen 2,5km-Runde und der ersten Serie an 300m-Tempoläufen an den Römersteinen galt es zwei weitere Prüfsteine aus dem Weg zu räumen. Beides gelang gut, in keiner Phase dieser Belastungen hatte ich irgendwelche Probleme oder Instabilitäten am linken Knie. Im Gegenteil, so stabil wie aktuell hat es sich eigentlich seit dem Unfall vor nun bald schon 6 Jahren nicht mehr angefühlt. Das ist gut, so darf es weitergehen. Interessant auch: Die 5km absolvierte ich als Gesamtdritter (die ersten beiden Plätze gingen an Sportler des Jahrgangs 1993 ;-)) gerade mal 6 Sekunden langsamer als 2009, seinerzeit voll im Training wenige Wochen nach einem 2:45-Marathon und mit einigen Crossläufen danach. Die Zeit am Sonntag erzielte ich nach nun 13 Wochen mit Umfängen von jeweils 40-50km/Woche und ein paar Radkilometern, die aber witterungsbedingt zuletzt wegfielen. Auf den altersbedingten Aderlass in dieser Zeit will ich da geht nicht erst eingehen. Bei den 300ern gestern Abend war es ähnlich. Die waren im Schnitt sogar die schnellsten, seit ich der Trainingsgruppe angehöre. Beides nur Momentaufnahmen, die noch keine Trend ausmachen, aber a
uch kein schlechter Befund, oder?

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