Es gibt Tage, an die erinnert man sich noch nach Jahren. Der vergangene Montag dürfte zumindest für die weltweite Läufer-Familie dazu gehören. Persönlich hatte ich gerade das Finale des Marathons via Livestream gesehen und mich in üblicher Ausführlichkeit dem Abendessen gewidmet, als die ersten Nachrichten von den Bomben eingingen. In diesen Stunden scheint die Suche nach den Tätern gerade zu Ende zu gehen. Was bleibt, ist Entsetzen und Mitgefühl. Doch die Läufergemeinde wird schon am kommenden Marathonwochenende sicher ein deutliches Zeichen setzen!
Von der erfolgreichen Teilnahme an einem Marathon bin ich momentan recht weit entfernt und das liegt nicht nur daran, dass ich fürs Frühjahr gar keinen geplant habe. Auch die offenbar überforderte rückseitige Muskulatur des linken Beins will noch immer nicht so recht wieder.Vor dem Hintergrund sind die etwas geringeren Wochenumfänge natürlich eine Hilfe. Obendrein habe ich mir letzte Woche beim Tempotraining selbst einen Rückschlag verpasst, als ich nach einem 200m-Tempolauf mit eben diesem Bein nicht sauber gelandet und dadurch mit hoher Geschwindigkeit ins linke Knie 'reingerannt' bin. Immerhin kann ich diese Tempoläufe jetzt wieder absolvieren und bin dabei sogar für meine Verhältnisse flott dabei. So erzielte ich am Dienstag über 7x300m auf der weichen Mulchbahn, auf die ich sicherheitshalber nochmals ausgewichen bin, mit einem 52er-Schnitt einen passablen Schnitt. Mir der dadurch ermüdeten Muskulatur kämpfe ich zwar auch drei Tage später noch, aber länger als bei diesem Training dürfte der Schritt ja nicht mehr werden. Unangenehm wird es ohnehin nur bei langsamen Einheiten, wenn ich mich zwinge das betroffene Bein wirklich sauber zu strecken und eben nicht in eine Ausweichbewegung zu geraten, wie ich es offenbar über längere Zeit getan habe. Aber was sind das schon für Probleme in Zeiten wie diesen?
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