Die ersten drei Wochen Marathonaufbautrainings sind absolviert, Zeit für eine erste Wasserstandsmeldung. Direkt nach dem zweiwöchigen überaus abwechslungsreichen, aber auch körperlich fordernden Urlaub mit den Station Berlin, Spreewald und Erfurt ging es mit einem Wochenumfang von 130km los. Nicht wirklich viel in Relation zu vergangenen Zeiten, aber doch gute 30 Prozent über dem Wochenschnitt der letzten Jahre. Natürlich meldete sich schon nach der ersten Woche das Tractus-Problem vom Frühjahr zu Wort, zwar nicht ganz so heftig, aber doch bei der ein oder anderen Einheit limitierend. Die stetige Wärmebelastung tat ihr übrigens und so ging die Leistungskurve bereits Mitte der dritten Woche in den Keller. Nur mit Mühe brachte ich eine Tempoeinheit (3x4000m, 1000m Trab) im Viererschnitt durch und beim 35er zwei Tage später war die berühmte Wand nach 25km erreicht. Diese Phase war zu erwarten, doch sie kam früher als erhofft. Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren und erst einmal im Rahmen der Möglichkeiten weiter zu arbeiten. Im Vereinstraining am Dienstag geht es momentan etwas ruhiger zu. Die dort absolvierten intervallartigen Barfuß-Rasenläufe tun auch dem Tractus gut, hierbei bin ich absolut beschwerdefrei! So kann es ruhig weitergehen, der Marathon im Herbst ist ohnehin nur ein Test, inwieweit ich eine solche Vorbereitung körperlich verkrafte. Es läuft!
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