Montag, 1. Juli 2013

Und los, die zweite!

Wo ein Wille ist, ist ein Weg, aber wenn der nicht in die gewünschte Richtung führt, muss man über ausreichend Realitätssinn haben, um umzukehren. Der Plan von Anfang Mai war, den im März und April eingehandelten Rückstand bei der wettkampfspezifischen Ausdauer halbwegs zu kompensieren und aus der guten Form am Ende der Crosssaison Kapital zu schlagen. Der Plan ging nur ein paar Wochen auf, dann unterbrach eine angeknackste Rippe die gerade begonnene Aufholjagd. Die Ergebnisse der ersten Test-Rennen waren allerdings noch ernüchternder als befürchtet. Der sehr schwachen 20:03 beim Firmenlauf in Frankfurt folgte eine ähnlich einzuordnende 29:05 über 8,2km (6. Ges., 1. M45) beim Mainzer Drei-Brücken-Lauf. In beiden Rennen blieb ich etwa 30-45 Sekunden über dem, was ich selbst als "normale" Leistung eingestuft hätte. Danach war klar, dass brauchbare Bahnleistungen vor der Sommerpause nicht mehr möglich sein würden. Entprechend leicht viel die Entscheidung, erst einmal rauszugehen aus den Wettkämpfen und rein in die Basisarbeit. Ziel ist, in den noch verbleibenden 2 Wochen schon einmal mit dem Aufbau für die Herbstsaison zu beginnen, um nach der obligatorischen (verkürzten) Regenerationsphase leichter hineinzufinden. Schließlich wartet im August dann eine komplette Marathonvorbereitung auf mich. Aus diesem Grund erfolgte die Teilnahme am 8. Run for Children dann auch aus dem vollen Training heraus. Immerhin zeigte sich dabei, dass sich die Unterdistanzarbeit der letzten eineinhalb Jahre immer mehr auszahlt. Bei insgesamt 27 400m-Läufen, aufgeteilt in drei Schichten von jeweils einer Stunde, spulte ich beständig Zeiten von 73-79sec ab. Und dies obwohl keine einzige Runde wirklich Innenbahn gelaufen werden konnte. Das ein oder andere Mal trug es mich in der Kurve sogar auf Bahn 4 raus... ;-). Dies zumindest ist in meiner Alterklasse doch schon ganz ordentlich für ein intensives Training, oder?

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