Montag, 2. September 2013

Laufbandanalyse

Nachdem mich der Tractus am linken Oberschenkel nun schon zweiten Mal in diesem Jahr ausgebremst hat, galt es nochmals Ursachenforschung zu betreiben. Die dazu durchgeührte Laufbandanalyse veranschaulichte im Ergebnis die Problematik denn auch sehr deutlich. Die Kniestreckung am seinerzeit verletzten Bein lässt trotz aller Gegenmaßnahmen noch immer sehr zu wünschen übrig. Bemerkbar macht sich dies besonders beim Gehen (bis zum leichten Hinken) und bei langsamen bis mittleren Dauerläufen. Hierbei ist nicht nur die Schrittlänge verkürzt, sondern das Sprunggelenk durch den ungünstigen Aufprallwinkel massiv belastet. Bei schnellen Läufen und Sprints wird das Problem zumindest bezüglich des Fußes umgangen, weil der Ballenlauf das Sprunggelenk schont. Die unterschiedlichen Schrittlängen links und rechts muss der Körper dann natürlich noch durch eine entsprechende Verdrehung der Hüfte auffangen. Die Folge ist der nicht nur hin und wieder schmerzhafte, sondern auch unrunde Dauerlaufstil, der nicht nur wenig Spaß macht, sondern auch zusätzliche Energie kostet. Die gefühlt vergleichsweise langsamen und kräftezehrenden Dauerläufe kommen also nicht von ungefähr. So fiel mir die 6km lange Endbeschleunigung von gerade einmal 4:11/km im Rahmen eines 32km-Laufs am gestrigen Sonntag nach 26km im moderaten 4:47er-Schnitt deutlich schwerer als üblich. Es ist demnach auch kein Zufall, dass die Schmerzen jetzt bereits zum zweiten Mal auftraten, als der Umfang mit Blick auf Halbmarathon bzw. Marathon erhöht wurde. Inwieweit sich das auf den geplanten Herbstmarathon auswirkt, werden die nächsten Tage zeigen, nachdem ich mir hier nochmals fachkundigen Rat geholt habe. Der Marathon selbst steht dabei gar nicht mal so sehr im Mittelpunkt, sondern die Frage, inwieweit eine adäquate Vorbereitung denn möglich und (mit Blick auf mögliche Folgeverletzungen) sinnvoll ist.

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