Mittwoch, 28. November 2012
Leinen los, die Schonzeit ist vorbei!
Die Schonzeit ist vorbei, schrieb Sören Kah gerade in seinem Blog. Dieses Motto galt gestern Abend auch für mich, wenn natürlich auch auf nach wie vor bescheidenem Niveau. Bereits wieder zwei Wochen Wintertraining mit 74 und 90 Wochenkilometern, das erste Schnuppern auf der Bahn und ein längerer intensiver Dauerlauf in den Weinbergen (12,5km in 4:22/km) wirken sich positiv aus: Es geht schon wieder etwas leichter, das Dauerlauftempo wird Sekunde um Sekunde schneller und die zweiwöchige Zwangspause ist fast schon vergessen. Mit diesem guten Gefühl ging ich gestern zum zweiten Mal ins Vereinstraining, wo das Programm der Vorwoche erneut zu absolvieren war. Bis auf die 200er liefen wir dieses Mal nur zu zweit. Doch für mich erwies sich dies als ideale Fügung, musste ich einfach nur hinter einem schnelleren Mittelstreckler herlaufen, der auf den (für ihn) längeren Distanzen aber nicht weit weg ist. Die 2km um die Uni absolvierten wir dann auch gemeinsam in 7:31, also immerhin 19 Sekunden schneller und noch mit einer gewissen Reserve. Insbesondere bei den 200ern fühlte ich mich weit lockerer als zuletzt, der Schritt wird wieder sauberer. Die 35sec im Schnitt mit Straßenschuhen auf nasser Bahn so früh im Winter machen mir fast ein wenig Angst. Im Sommer rannte ich mit Spikes und voller Anstrengung gerade einmal 31 Sekunden! Beginnt das eingeschobene Jahr Mittelstreckentraining endlich Früchte zu tragen? Ok, die 1000er auf der feuchten Mulchbahn inklusive der 10 Treppenstufen waren dann nicht mehr leicht, da ging es erstmals in die Nähe der aktuellen Grenze. Der Lohn der Mühen: 3:47 und 3:43, also 10 und 14 (!) Sekunden schneller als in der Vorwoche. Eines ist sicher: Einen solchen Zeitsprung werde ich in der gesamten Saison sicher nicht wiederholen können.... ;-)
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