Die Trainingswoche vor dem ersten wichtigen Wettkampf des Jahres verlief holprig. Die nicht einfache Oppenheimer Strecke hatte offensichtlich der sich schon in den Wochen zuvor immer mal wieder bemerkbar machenden Faszie am linken Oberschenkel nicht sonderlich gut getan. Im Ergebnis war die Muskulatur stark angespannt und die Beinbeugung deutlich limitiert. Durch einen Massagetermin am Dienstag und einen chiropraktischen Eingriff am Freitag wurde eine Teilnahme dann doch möglich. Völlig beschwerdefrei war ich aber selbst beim Einlaufen noch nicht. Umso vorsichtiger ging ich ins Rennen, was sich in Anbetracht der wirklich knüppelharten Strecke am Ende noch auszahlen sollte. Nach gut 100m auf dem Startgelänge ging es zunächst auf eine (für einen Cross) ganz gut zu laufende 600m-Runde, bevor dann drei große Schleifen von jeweils 1,8km zu absolvieren waren. In fast allen Rennen des Tages forderte der Kurs einige Opfer, die entweder nach Sturz oder falscher Renneinteilung aufgeben mussten. In meinem Rennen der M35 bis M45 erwischte es mit Damian Kallabis sogar einen ehemaligen Top-Athleten, der jetzt in der M40 angekommen ist. Setzte er sich zunächst noch forsch an die Spitze des Rennens endete es dann bereits nach einem guten Drittel der Distanz. Ich selbst fand mich zunächst im hinteren Viertel des Feldes wieder, konnte mich aber eigentlich bereits mit dem ersten der beiden zu überwindenden Hügel Schritt für Schritt nach vorn kämpfen. Durch die drei gemeinsam laufenden Altersklassen war es natürlich schwierig, auf eine mögliche Position zu laufen. Also blieb die Orientierung am Körpergefühl und dies muss mir ganz gut gelungen sein. So sprang der 12. Platz in der AK45 (nach 29 im Vorjahr) heraus, selbstverständlich auch begünstigt durch die Ausfälle vor und während des Rennens. Mit 24 Sekunden Rückstand auf die Top 10 erreichte ich mein persönliches Ziel auch deshalb klar. Viel wichtiger aber: Im Quervergleich zur DM 2012 machte ich wie zuvor erhofft auf alle anderen Teilnehmer beider Rennen zum Teil erheblich Boden gut und ließ einige auch hinter mir. Darunter auch der ein oder andere Athlet, der 2012 erheblich bessere Leistungen ablieferte als ich selbst. Klar, das spielt die Tagesform auch ein Rolle, doch die positive Grundtendenz ist erkennbar. Das Gespräch mit meinem Trainer bezüglich der Ziele für das Frühjahr fiel dann auch nur knapp aus. Gesundheit vorausgesetzt will ich den eingeschlagenen Weg weitergehen und den Schwerpunkt auf die Bahndistanzen von 3000m bis 5000m legen, mit Ausflügen auf die Straße bis hoch zum Halbmarathon. Dies ist keine Entscheidung gegen den Marathon, sondern für die kürzeren Distanzen und natürlich auch meine Trainingsgruppe. Mit der zuletzt offenbar Früchte tragenden Trainingsmischung wäre ich mit zweiten Halbjahr ohnehin jederzeit in der Lage, auch eine Marathonvorbereitung erfolgreich zu absolvieren. Dienstag, 12. März 2013
Cross-DM Dornstetten
Die Trainingswoche vor dem ersten wichtigen Wettkampf des Jahres verlief holprig. Die nicht einfache Oppenheimer Strecke hatte offensichtlich der sich schon in den Wochen zuvor immer mal wieder bemerkbar machenden Faszie am linken Oberschenkel nicht sonderlich gut getan. Im Ergebnis war die Muskulatur stark angespannt und die Beinbeugung deutlich limitiert. Durch einen Massagetermin am Dienstag und einen chiropraktischen Eingriff am Freitag wurde eine Teilnahme dann doch möglich. Völlig beschwerdefrei war ich aber selbst beim Einlaufen noch nicht. Umso vorsichtiger ging ich ins Rennen, was sich in Anbetracht der wirklich knüppelharten Strecke am Ende noch auszahlen sollte. Nach gut 100m auf dem Startgelänge ging es zunächst auf eine (für einen Cross) ganz gut zu laufende 600m-Runde, bevor dann drei große Schleifen von jeweils 1,8km zu absolvieren waren. In fast allen Rennen des Tages forderte der Kurs einige Opfer, die entweder nach Sturz oder falscher Renneinteilung aufgeben mussten. In meinem Rennen der M35 bis M45 erwischte es mit Damian Kallabis sogar einen ehemaligen Top-Athleten, der jetzt in der M40 angekommen ist. Setzte er sich zunächst noch forsch an die Spitze des Rennens endete es dann bereits nach einem guten Drittel der Distanz. Ich selbst fand mich zunächst im hinteren Viertel des Feldes wieder, konnte mich aber eigentlich bereits mit dem ersten der beiden zu überwindenden Hügel Schritt für Schritt nach vorn kämpfen. Durch die drei gemeinsam laufenden Altersklassen war es natürlich schwierig, auf eine mögliche Position zu laufen. Also blieb die Orientierung am Körpergefühl und dies muss mir ganz gut gelungen sein. So sprang der 12. Platz in der AK45 (nach 29 im Vorjahr) heraus, selbstverständlich auch begünstigt durch die Ausfälle vor und während des Rennens. Mit 24 Sekunden Rückstand auf die Top 10 erreichte ich mein persönliches Ziel auch deshalb klar. Viel wichtiger aber: Im Quervergleich zur DM 2012 machte ich wie zuvor erhofft auf alle anderen Teilnehmer beider Rennen zum Teil erheblich Boden gut und ließ einige auch hinter mir. Darunter auch der ein oder andere Athlet, der 2012 erheblich bessere Leistungen ablieferte als ich selbst. Klar, das spielt die Tagesform auch ein Rolle, doch die positive Grundtendenz ist erkennbar. Das Gespräch mit meinem Trainer bezüglich der Ziele für das Frühjahr fiel dann auch nur knapp aus. Gesundheit vorausgesetzt will ich den eingeschlagenen Weg weitergehen und den Schwerpunkt auf die Bahndistanzen von 3000m bis 5000m legen, mit Ausflügen auf die Straße bis hoch zum Halbmarathon. Dies ist keine Entscheidung gegen den Marathon, sondern für die kürzeren Distanzen und natürlich auch meine Trainingsgruppe. Mit der zuletzt offenbar Früchte tragenden Trainingsmischung wäre ich mit zweiten Halbjahr ohnehin jederzeit in der Lage, auch eine Marathonvorbereitung erfolgreich zu absolvieren.
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